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Inhaltsverzeichnis:


Wie man sich bettet...

Eine entscheidende und wichtige Rolle für den gesunden Schlaf spielt das richtige Bett. Eine zu harte oder zu weiche Matratze führt zu Fehlstellungen und überhöhtem Auflagedruck, was zunächst dazu führt, dass wir uns zu häufig drehen und damit wichtige Schlafphasen unterbrochen werden.

Fehlstellungen während des Schlafens führen aber auch zu Muskelverspannungen bis hin zu Wirbelverschiebungen. Überhöhter Auflagedruck verhindert außerdem den Regenerationsprozess der Bandscheiben. Durch eine falsche / ungeeignete Matratze können Sie sich sprichwörtlich “den Rücken kaputt schlafen“.

Wichtig ist, eine Matratze muss sich Ihrem Körper anpassen und gleichzeitig die Wirbelsäule abstützen, hierbei spielen sowohl Größe und Gewicht, aber auch die Form des Körpers und der Wirbelsäule eine erhebliche Rolle. Weiterhin ist eine Berücksichtigung eventueller Krankheiten (Bandscheibenvorfall, Rheuma, Bechterew usw.) enorm wichtig. Genau genommen hat jeder Mensch andere Liegebedürfnisse, sodass die Anforderungen an ein gesundes Bett auch bei jedem Menschen anders sind. Da sich die individuellen Anforderungen sowohl bei Kranken als auch bei Gesunden jederzeit ändern können, müssen Sie so konzipiert sein, dass die Matratze ohne großen Aufwand, entsprechend den Bedürfnissen des Menschen, jederzeit verändert werden kann.

Bewegung im Schlaf

Es ist eine weit verbreitete Annahme, dass der Mensch sich im Schlaf drehen muss. Diese Annahme ist nur bedingt richtig.

Physiologisch sinnvoll sind nach neueren Erkenntnissen 4 - 12 Drehungen pro Nacht, damit das Herz-Kreislauf-System eine möglichst optimale Blutzufuhr gewährleisten kann. Darüber hinaus ist Drehen und Wenden im Schlaf nicht notwendig. Die insbesondere bei zu harten Unterlagen gemessenen bis 80 Drehungen pro Nacht sind daher unnötig.

Ein übermäßig häufiges Drehen resultiert in der Regel aus einem zu hohen Druck auf den Körper, der die Durchblutung der entsprechenden Körperteile einschränkt. Damit eine ausreichende Nährstoffversorgung gewährleistet wird, muss der Körper seine Lage verändern. Das hilft zwar der Durchblutung, unterbricht jedoch die jeweilige Schlafphase. Die optimale Regeneration wird dadurch beeinträchtigt.


Wie tickt unsere biologische Uhr?

Leben spielt sich in einer räumlichen Ordnung und einer zeitlichen Ordnung von Rhythmen ab. Periodenlängen biologischer Rhythmen umfassen die Spanne von Millisekunden bis Jahren. Organismen, die regelmäßige Veränderungen ihrer Umwelt voraussagen, antizipieren können, haben einen Überlebensvorteil. Die wichtigsten voraussagbaren Zeitstrukturen auf der Erde sind der Gezeitenzyklus (12,5 Std.), der Tag-Nacht-Zyklus (24 Std.), der Mondzyklus (28,5 Tage) und der Jahreszyklus (365,25 Tage). Antizipation in diesen Zeiträumen ist nur möglich, wenn ihre Struktur durch innere Uhren repräsentiert wird.

Beispiele und Leistungen der biologischen Tagesuhr

Ein bekanntes Beispiel für Tagesrhythmik liefert die Körpertemperatur. Diese steigt bereits vor dem Aufwachen an. In gleicher Weise schwanken alle wichtigen Funktionen unseres Körpers tagesrhythmisch in Zusammenhang mit den unterschiedlichen Anforderungen im Laufe des Tag-Nacht-Wechsels. Dies gilt z. B. für Stoffwechsel, Muskeltonus, Nierenfunktion, Konzentrationsfähigkeit und andere Leistungen des Nervensystems. Gleiches gilt für die Aktivitätsphasen tag-, nacht- oder dämmerungsaktiver Tiere. Auch Pflanzen, deren wichtigste Stoffwechselleistung die Fotosynthese ist, antizipieren z. B. den Sonnenaufgang. Sie aktivieren den Fotosyntheseapparat, noch ehe es hell ist. Eine Programmierung des Tagesablaufs ist auch für die Koordinierung unterschiedlicher Organismen wichtig, etwa bei der Bestäubung von Pflanzen durch Insekten. Viele Pflanzen öffnen und schließen die Blüten zu bestimmten Zeiten, und Bienen stellen ihre Besuche darauf ein. Aber auch über mehrere Tage durchgehend geöffnete Blüten produzieren Duftstoffe und Nektar Tages-periodisch in unterschiedlicher Menge, und Bestäuber merken sich die günstigen Zeiten. Auf Nachtblüher haben sich Nachtfalter eingestellt. Diese wenigen Beispiele zeigen, wie wichtig 'timing' für Lebewesen ist. Dieses 'timing' kann vorausschauend nur durch die Funktion von inneren Uhren gewährleistet werden.

Gut schlafen ist wichtiger als lang schlafen

Grundsätzlich gilt, dass weniger die Länge des Schlafes entscheidend ist, als vielmehr die Qualität. Manch einer macht sich das Leben schwer, indem er das Gefühl hat, unbedingt 7 Stunden schlafen zu müssen. Aber er ist nach 5 Stunden hellwach. Sorgen Sie sich nicht, wenn Sie wenig schlafen - so lange Sie sich dabei gut erholen, ist alles in Ordnung.
Es muss daher keineswegs das Zeichen einer Beziehungskrise sein, wenn Sie sich entschließt, die Nacht (oder den Großteil der Nacht) alleine zu verbringen.
Passiert das nur gelegentlich, ist der ein- oder andere vielleicht geneigt, das Wohnzimmersofa als provisorisches Bett zu nutzen. Spätestens am nächsten Morgen wissen dann zumindest Leute mit leichten Wirbelsäulenproblemen, dass Omas Spruch so nicht stimmen kann. Auch wer nicht geahnt hat, wie ungemütlich das an sich bequeme Sofa zum Schlafen sein kann, hat dann unter Rückenschmerzen oder steifem Nacken zu leiden. Und schläft also keineswegs 'wohl'.

Jeder Mensch ist anders, hat möglicherweise einen anderen Körperbau, ein anderes Gewicht und vor allem: andere Schlafgewohnheiten! Jeder sollte sich viel Zeit nehmen, um sein richtiges Bett zu finden. Ausführliches Probeliegen ist da nicht zu vermeiden. Trotzdem gibt's natürlich ein paar Tipps, die vielleicht helfen können, die richtige Entscheidung zu treffen.

Die Bedeutung eines gesunden Schlafs wird nach Ansicht des Schlafforschers Jürgen Zulley stark unterschätzt. "Zu wenig Schlaf macht dick, dumm und krank", sagt der Experte vom Zentrum für Schlafmedizin der Universität Regensburg. Amerikanische Studien belegten, dass Kurzschläfer eine geringere Lebenserwartung haben. Zunehmend fehle eine positive Einstellung zum Schlaf und eine Schlafkultur. Aber richtig Schlafen ist wieder erlernbar.

Die einfachste und beste Lösung zu einem gesunden richtigen Schlaf, ist ein 4D-Komfort System.
Sie könnten hiermit zwar die Qualität Ihres Schlafes ohne viel Mühe erhöhen. Aber das Bett ändert Ihr Schlafverhaltens nicht, dafür sollten Sie auch selber die nötige Disziplin finden.

 

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Schlafhaltung und Matratze

Für eine gute Nachtruhe und eine Skelett- und Muskelentspannung ist es notwendig, dass den Körper von der völligen Matratzenoberfläche getragen wird und sich immer in einer natürlichen Haltung befindet. Im Allgemeinen wird angenommen, dass bei einer idealen Haltung nachts die Wirbelsäule recht ist, wenn Sie auf der Seite liegen. Wenn Sie auf dem Rücken liegen, wird der Körper getragen, so dass die S-Kurve erhalten bleibt. Je härter die Oberfläche, desto mehr dem Einsinken Widerstand geboten wird. Die Härte der Oberfläche bestimmt den Druck. Der Druck ist am größten an der Stirn, den Schulterblättern, den Lenden und vor allem am Becken und an den Fuß gelenken.

Matratzen

Die Matratze soll den Körper während des Schlafs unterstützen. Sie soll nicht nur elastisch sein. Sie soll die Elastizität behalten, um den Druck des Körpers aufzufangen und zu verteilen. Sie soll den Körper wie das Fundament eines Gebäudes unterstützen. Der von der Schwerkraft verursachten Druck soll derartig verteilt werden, dass Blutgefäße nicht blockiert werden und der Kreislauf optimal bleibt. Wenn der Druck zu lange behalten bleibt, werden Sie unbewusst Ihre Haltung ändern.
Auf einer Matratze, die den Druck reduziert, werden Sie sich weniger herumdrehen und von einem besseren Schlaf genießen. Die Wassermatratzen sind nicht nur das beste Schlafsystem, sie sind das einige.
Sie sollten jedoch beachten, welches System Sie wählen weil nicht alle Wassermatratzen die gleichen günstigen Vorteile haben.

 

 

Wie steht es mit dem Mittagsschlaf?

en dürfen Sie selbstverständlich machen. Während des Tages, ist mittags unser Schlaf am tiefsten. Dann sind wir müde, haben wenig Energie und können nur mäßig viel leisten. Das überbrücken wir am besten mit einem Schläfchen. Danach sind wir wacher und deutlich leistungsfähiger, als wenn wir die Zeit anders verbracht hätten.
Der Mittagsschlaf sollte etwa 20 Minuten dauern, nicht länger, sonst werden Sie gereizt und zerschlagen sein.

Zwischen 13 und 15 Uhr erlebt unser Körper ein Tief. Das probate Gegenmittel heißt Ruhe: Schon zehn Minuten Kurzschlaf machen Sie wieder fit.
Wenn Sie abends genug müde sein wollen, machen Sie am besten keinen Mittagsschlaf. Wenn Sie sehr erschöpft sind, können Sie sich ausruhen und ein wenig dösen. Stellen Sie sich einen Wecker, falls Sie die Neigung haben dabei einzuschlafen.

Kleine Kinder brauchen Regelmäßigkeit
Mit ein- bis eineinhalb Jahren benötigen die meisten Kinder nur noch einmal am Tag eine Ruhephase - in der Regel am Nachmittag

Im Alter von eineinhalb bis zwei Jahren reicht tagsüber ein Mittagsschlaf

Mit regelmäßigen Abläufen helfen Eltern ihren Kindern dann, sich leichter an den neuen Schlafrhythmus gewöhnen. Wichtig seien Rituale wie beim abendlichen Zubettgehen - Schlafanzug anziehen, Zimmer abdunkeln - sowie die immer gleiche Umgebung. All das erleichtert dem Körper, sich tagsüber auf Schlaf einzustellen.

So wird der Mittagsschlaf richtig erholsam:

Zwischen 13 und 15 Uhr ist die beste Siesta-Zeit.
10 bis 30 Minuten Mittagsschlaf sind genug.
Bequeme Kleidung hilft entspannen: eine Wolljacke statt engem Blazer, Kragen und Gürtel lockern.
Leichte, fettarme Kost vor der Mittagsruhe macht die Erholungspause ergiebiger.
Störungen ausschalten: Computer abstellen, Türe, eventuell Fenster schließen, Anrufe umleiten.
Ein Wecker (z. B. Handy-Erinnerung) sichert das rechtzeitige Aufwachen.
Mit einer Tasse Kaffee vor dem Schlummer fühlen Sie sich nach dem Aufwachen fitter. Das Koffein wirkt nach etwa 30 Minuten.
Wer keine Gelegenheit zum Hinlegen hat, kann es auch mit einem Nickerchen am Schreibtisch versuchen. Dazu beengende Kleidung lockern, sich bequem im Stuhl zurücklehnen und die Beine auf der Schreibtischplatte hochlegen. Achtung: Sorgen Sie dafür, dass der Stuhl nicht nach hinten wegrollen kann, während Sie schlafen!
Eine andere Möglichkeit: die Unterarme auf den Schreibtisch legen und den Kopf darauf lagern.

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Einschlaffenster

Das harmonische Zusammenspiel der verschieden langen biologischen Rhythmen steuert in entscheidendem Maße unsere verschiedenen körperlichen und psychischen Funktionen. Sie selber haben vielleicht schon einmal erlebt, dass Sie am Abend "über ihren Punkt hinausgeschossen" sind. Tatsächlich kann sich durch eine regelmäßige Lebensweise mit der Zeit ein optimales " Einschlaffenster" bilden, d.h. eine gewisse Zeitspanne am Abend, wo Ihr Körper das Einschlafen erleichtert. Wird dieses Einschlaffenster verpasst, dann haben Sie das Gefühl, plötzlich wieder wacher zu werden.

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Einschlafritual führt zu besserem Schlaf

Gehen Sie, wenn möglich, immer zur selben Zeit schlafen, und stehen Sie zur selben Zeit auf - auch am Wochenende. So kann sich Ihr biologischer Rhythmus wieder einstellen, und Sie verpassen nicht Ihr "Schlaffenster". Denn das nächste öffnet sich erst in 90 Minuten wieder.
Schaffen Sie sich ein "Einschlafritual". Beispiel: vor dem Zubettgehen die Nachtcreme auftragen, die Haare bürsten oder ähnliches.
Im Bett am besten nicht essen, lesen oder fernsehen. Es soll nämlich ein Reflex im Körper ausgelöst werden: Ins Bett gehen = schlafen.
Versuchen Sie einmal, im Dunkeln die Augen bewusst offen zu halten. Sie werden feststellen, dass Sie bald eine bleierne Müdigkeit überfällt.
Mit dem Partner kuscheln im wohlig warmen Bett ist durchaus ein bewährtes Einschlafmittel.
Nervt das Schnarchen oder das Husten des Partners, wechseln Sie das Schlafzimmer.
Wenn das Einschlafen einfach nicht gelingen will, stehen Sie spätestens nach 20 Minuten wieder auf. Lesen Sie zum Beispiel, oder gehen Sie zum Luft schnappen kurz auf den Balkon oder in den Garten. Sie wissen ja, das nächste Schlaffenster öffnet sich in 90 Minuten.


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Menschen erholen sich nicht alle gleich

Ein Unterschied zwischen Mann und Frau existiert auch im Schlaf. Die Wissenschaft fand kürzlich heraus, dass der weibliche Schlaf anfälliger gegenüber Störungen ist. Dies ist bedingt durch den besonderen Hormonhaushalt, der sich etwa im Menstruationszyklus und der Menopause zeigt. Im Kontext der Evolution bedeutet ein leichterer Schlaf bei Frauen für die Kindererziehung Vorteile, da sofort auf Äußerungen des Nachwuchses reagiert werden kann.

Im Mittelalter galt der Schlaf als "Bruder des Todes" und genoss gesellschaftlich kein hohes Ansehen. Ihn galt es zu bezwingen und kurz zu halten. Insbesondere mit der Industrialisierung und den in der Arbeitswelt enthaltenen zeitlichen Vorgaben für das Individuum begann schließlich eine Rhythmik, die der körpereigenen nicht unbedingt entgegen kommt. Speziell die "Eulen", also die Nachtmenschen, leiden unter dem täglichen Zwang, früh aufstehen zu müssen. Tatsächlich kann man die Menschen bezüglich ihres "Tag-Nacht-Rhythmus" in zwei Typen unterteilen: besagte "Eulen", die später zu Bett gehen und länger schlafen, und die "Lerchen", die früher schlafen gehen und dementsprechend früher wieder aufstehen. Der Mensch wird im Laufe seines Lebens durch Schule, Ausbildung und Beruf darauf trainiert, seine innere Uhr mit der gesellschaftlichen Zeitfolge zu koordinieren. Und so muss jeder schauen, wie er seine Erholungsphase hier einbaut. Dies ist gerade nicht einfach für Menschen, die ihren Lebensunterhalt in Schichtarbeit verdienen.